Dr. Baxmann‘s LeanOrthodontics® - Erfolgreich in Praxismanagement & Kieferorthopädie

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Einfach erfolgreiche(re) Kieferorthopädie

Transkript

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00:00:00: Hallo, ich bin Dr.

00:00:01: Martin Baxmann.

00:00:02: Kennen Sie das auch?

00:00:03: Es gibt diese Abläufe in der Praxis bei denen man einfach weiß, dass könnte besser laufen!

00:00:07: Aber wie kriegt man diese Verbesserung nun ja dauerhaft ins Team?

00:00:10: Genau darum geht es heute – Ich zeige Ihnen, wie wir mit gezielten Gewohnheiten nicht nur unsere Arbeit optimieren sondern die ganze Praxis auf ein völlig neues Level heben.

00:00:18: Ah, als Führungskraft kennt das doch jeder.

00:00:20: oder diese Frustration….

00:00:22: Man führt eine neue bessere Methode und ist total begeistert ….

00:00:26: Und was passiert?

00:00:27: Ein paar Wochen später macht's jeder wieder so wie früher.

00:00:29: Das Problem ist dabei selten der Wille, es is die schiere Macht der Gewohnheit.

00:00:33: und genau hier liegt der Schlüssel.

00:00:35: Wenn wir echtes nachhaltiges Wachstum wollen müssen wir diese unsichtbaren Kräfte verstehen und sie für uns arbeiten lassen.

00:00:41: Schauen wir doch mal auf unsere täglicher Arbeit.

00:00:43: Wir stecken so viel Energie da rein unseren Patienten gewohnhalten abzutrennieren.

00:00:47: Denken Sie nunmal ans Daumen lutschen!

00:00:49: Wir sind also im Grunde Experten darin Die Macht von Gewohnheiten zu erkennen und zu durchbrechen.

00:00:53: Und jetzt kommt die entscheidende strategische Frage Warum um alles in der Welt nutzen wir dieses Know-how nicht, um gezielt positive Gewohnheiten in unseren eigenen Teams aufzubauen.

00:01:01: Tja genau darum soll es jetzt gehen!

00:01:03: Die große Frage ist also wie bauen wir Systeme die quasi auf Autopilot laufen?

00:01:08: Wie kriegen wir Abläufe hin, die so tief in der DNA unserer Praxis verankert sind dass sie selbst im größten Stress einfach

00:01:13: funktionieren?!

00:01:14: Okay lassen Sie uns dieses System mal gemeinsam entschlüsseln.

00:01:17: Das Fundament für das Ganze ist ein nun ja überraschend einfacher Dreischritt.

00:01:21: Der ist übrigens brillant im Bestseller die Macht der Gewohnheit beschrieben.

00:01:25: Wenn Sie dieses Prinzip einmal verstanden haben, dann halten sie wirklich den Schlüssel in der Hand um so gut wie jeden Prozess in Ihrer Praxis zu automatisieren.

00:01:33: Man kann es sich wirklich wie den Motor für unsere Effizienz vorstellen!

00:01:35: Also, wie funktioniert das?

00:01:37: Es ist bestechend einfach – es fängt immer mit einem Auslöser an, einem ganz spezifischen Reiz.

00:01:42: Darauf folgt die Routine also das was wir tun.

00:01:45: und jetzt kommt der entscheidende Teil, Das muss nichts Großes sein.

00:01:50: Ein einfaches Gefühl der Zufriedenheit reicht oft schon, aber neurochemisch ist das das Signal an unser Gehirn, dass sagt hey, das hat sich gelohnt, merkt ihr das macht es wieder ganz einfach ohne Belohnung gibt's keine Gewohnheit.

00:02:02: ok genug Theorie.

00:02:03: bringen wir das ganze doch mal direkt in den Behandlungsstuhl.

00:02:06: ein perfektes Beispiel für so eine hocheffiziente klinische gewohnheit ist die fünf Sekunden Modellanalyse.

00:02:11: Es ist ein Tool, das unsere diagnostische Präzision wirklich enorm beschleunigt.

00:02:15: Was ist hier der Auslöser?

00:02:17: Tja, etwas das wir buchstäblich Dutzende Male am Tag sehen.

00:02:19: Der Anblick eines Skipsmodells oder der direkte Blick in den Mund des Patienten?

00:02:23: Mehr braucht es nicht!

00:02:24: Dieser einfache visuelle Reiz startet den gesamten automatischen Prozess.

00:02:28: Und was ist die Routine, die dann

00:02:30: abläuft?!

00:02:31: Eine blitzschnelle fast schon unbewusste mentale Berechnung – die Frage lautet nur wie groß ist der Engstand?

00:02:36: und dass Gehirn liefert die Antwort im Sekundenbruchteilen.

00:02:39: Das ist natürlich keine Magie, das ist eine hochgradig trainierte Fähigkeit die uns in Fleisch und Blut übergegangen ist.

00:02:45: Genau das ist der Unterschied zwischen einem Anfänger und einem erfahrenen Profi!

00:02:49: Und die Belohnung?

00:02:50: Was ist das Tolle daran?

00:02:51: Sofortige Klarheit – Sie haben diese Gewissheit, die strategische Richtung also Extraktion Ja oder Nein schon zu kennen lange bevor der Scan überhaupt ausgewertet ist.

00:03:00: Dieses Gefühl der Souveränität dieser Mix Ausgeschwindigkeit und Kontrolle, dass es quasi den neurochemischen Klebstoff.

00:03:08: Okay, nehmen wir noch ein Beispiel um das Prinzip zu vertiefen.

00:03:11: Ein weiterer Kernprozess – die Befunderhebung!

00:03:14: Wir wenden hier exakt die gleiche Logik an mit den sogenannten Baxmann-Schlüsseln.

00:03:18: Das Ziel ist eine standardisierte blitzschnelle Analyse.

00:03:21: Der Auslöser ist doch wieder die absolute Standardsituation.

00:03:24: Ein Patient sitzt zur Erstberatung oder zur Kontrolle im Stuhl.

00:03:28: In dem Moment in dem wir den Patienten sehen startet die Schleife.

00:03:31: Die Routine ist dann ein ganz standardisierter visueller Scan.

00:03:35: Wir checken drei entscheidende Punkte, die ja das Fundament der Oklusion sind.

00:03:39: Erstens – die Eckzahnrelation ist die Klasse eins.

00:03:42: Zweitens – Die molaren Verzahnung also die posteriorische Stabilität und drittens die Mittellinie.

00:03:48: Das ist ein methodischer Check, der uns in wenigen Sekunden ein komplettes Bild gibt Und wieder!

00:03:53: Die Belohnung ist dieses Gefühl der absoluten Souveränität.

00:03:56: Man erfasst die klinische Situation einfach sofort.

00:03:58: Sehen wir zum Beispiel eine Klasse II-Verzahnungen der Eckzähne Wissen wir augenblicklich wohin die Reise geht.

00:04:03: Diese Effizienz, dieses schnelle Erfassen, das setzt Endorphine frei.

00:04:07: Ein gutes Gefühl, dass unserem Gehirn signalisiert – super!

00:04:09: Das machen wir wieder so.

00:04:11: So wie bringen wir diese Effizience jetzt aus?

00:04:12: nächster Level?

00:04:13: Dafür gibt es eine Technik namens Chunking.

00:04:15: Stellen Sie sich vor, wir bauen sozusagen Entscheidungsautobahnen in unserem Gehörn.

00:04:20: Wir verknüpfen Standardprobleme direkt mit Standardlösungen.

00:04:23: und wozu das Ganze?

00:04:24: Damit wir unsere kostbare mentale Energie für die wirklich komplexen Fälle aufsparen.

00:04:28: Und so sieht das dann in der Praxis aus.

00:04:30: ganz simple Wenn Dann Regeln Wenn der Engstand unter fünf Millimetern liegt, dann ist die Strategie Non-Extraktion.

00:04:36: Wenn er über sieben Millimeter liegt – dann Extraktion!

00:04:39: Mit solchen klaren Leitplanken nehmen wir uns bei, sagen wir mal, achtzig Prozent der Fälle die ganze mentale Last.

00:04:44: Das heißt, wir müssen nicht jedes Mal das Rad neu erfinden und haben den Kopf frei für wirklich knifflige Grenzfälle.

00:04:49: Eine exzellente klinische Leistung ist natürlich die eine Sache aber die andere ebenso wichtige Hälfte ist eine exzelente Praxisorganisation.

00:04:58: Genau dieser Ansatz der Automatisierung, diese Gewohnheitsschleife lässt sich eins zu eins auf administrative und patientenorientierte Systeme übertragen.

00:05:06: Und glauben Sie mir – hier liegt oft das größte ungenutzte Potenzial für mehr Effizienz!

00:05:11: Denken sie einfach mal in diesen Kategorien.

00:05:13: Auslöser-und Routine Zum Beispiel?

00:05:15: Der Auslöser ist Diagnostiktermin abgeschlossen Die automatische Routine daraufhin Besprechungstermin wird vereinbart Oder?

00:05:26: Die Routine, eine E-Mail mit dem Anamnesebogen und dem Link zur Anfahrt geht raus.

00:05:30: Wir gehen sogar so weit dass wir QR-Codes auf unsere Apparaturen kleben.

00:05:33: das ist ein visueller Auslöser der den Patienten direkt zu Tipps zur Fehlerbehebung führt.

00:05:37: Sie sehen das sind alles kleine aber unglaublich wirkungsvolle Automatisierung schleifen Und der strategische Hebel dahinter ist riesig.

00:05:45: Jedes dieser kleinen Systeme reduziert ja nicht nur den internen Aufwand all diese Reibungsverluste Nein es formt auch die Wahrnehmung ihrer Praxis nach außen.

00:05:53: sie wirken hoch professionell top organisiert.

00:05:56: Sie steigern also nicht entweder die Qualität oder die Effizienz, sie steigeren beides!

00:06:01: Und deshalb möchte ich Sie zum Abschluss herausfordern – fragen Sie sich, welchen allen einzigen, sich ständig wiederholenden Prozess in Ihrer Praxis werden Sie noch diese Woche in so einer automatisierte Gewohnheitsschleife verwandeln?

00:06:13: Suchen Sie den Auslöser, definieren Sie die Routine und überlegen Sie sich eine Belohnung.

00:06:17: Fangen Sie klein an wirklich aber fangen Sie an denn das ist der allererstes Schritt zu einer Praxis, die auf Autopilot läuft.